Geheime Orte auf Usedom – 10 besondere Plätze abseits der bekannten Strände

Foto: Matthias Friel

Geheime Orte auf Usedom – 10 besondere Plätze abseits der bekannten Strände

Wer an Usedom denkt, hat oft sofort die Kaiserbäder, lange Sandstrände und die berühmten Seebrücken vor Augen. Doch die Sonneninsel hat noch eine ganz andere Seite: stille Buchten, idyllische Naturhäfen, historische Dörfer und Aussichtspunkte, die selbst viele Stammgäste noch nicht entdeckt haben.

Gerade das Achterland rund um das Gutshaus Krummin zeigt Usedom von seiner ursprünglichen Seite. Hier bestimmen Schilfgürtel, Segelboote, Alleen und kleine Häfen das Landschaftsbild – perfekt für alle, die Erholung abseits des Trubels suchen.

Wir stellen Ihnen zehn besondere Orte vor, die Ihren Urlaub auf Usedom unvergesslich machen.

1. Naturhafen Krummin – maritimes Flair in aller Ruhe
Nur wenige Gehminuten vom Gutshaus Krummin entfernt liegt der kleine Naturhafen Krummin. Segelboote schaukeln sanft im Wasser, Schilf säumt das Ufer und auf der Terrasse des Hafenrestaurants lässt sich der Blick über die Krumminer Wiek genießen.
Besonders morgens oder am Abend zeigt sich hier eine außergewöhnlich ruhige Atmosphäre, die einen ganz anderen Eindruck von Usedom vermittelt als die belebten Strandpromenaden.

2. Die Lindenallee von Krummin
Schon die Anfahrt nach Krummin ist ein Erlebnis. Die historische Lindenallee gehört zu den schönsten Alleen der Insel und lädt zu einem Spaziergang oder einer Fahrradtour ein.
Gerade im Frühjahr und Herbst entstehen hier beeindruckende Lichtstimmungen – ein echter Geheimtipp für Fotografen.

3. Der Badesteg in Neeberg
Nur wenige Minuten entfernt liegt der kleine Badesteg von Neeberg. Statt Strandkörben erwartet Besucher hier ein naturbelassenes Ufer mit weitem Blick über das Achterwasser.
Ein idealer Ort für eine kleine Pause, zum Baden oder einfach, um die Ruhe der Insel zu genießen.

4. Der Lieper Winkel – Usedoms stille Halbinsel
Wer das ursprüngliche Usedom kennenlernen möchte, sollte den Lieper Winkel besuchen. Kleine Fischerdörfer, alte Reetdachhäuser und kaum befahrene Straßen prägen die Landschaft.
Mit dem Fahrrad lässt sich die Region besonders gut erkunden. Immer wieder öffnen sich weite Ausblicke über das Achterwasser – perfekt für alle, die Natur lieben.

5. Die Karniner Hubbrücke
Die imposante Hubbrücke in Karnin erinnert an die ehemalige Eisenbahnverbindung zwischen Berlin und Usedom. Heute gilt sie als eines der spannendsten Industriedenkmäler der Insel.
Von hier aus bieten sich schöne Spaziergänge entlang des Peenestroms sowie interessante Einblicke in die Geschichte Usedoms.

6. Schloss Stolpe
Das liebevoll restaurierte Schloss Stolpe zählt zu den schönsten historischen Bauwerken der Insel. Der Schlosspark lädt zum Verweilen ein, regelmäßig finden zudem Konzerte, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.
Wer Geschichte, Architektur und Ruhe verbinden möchte, sollte diesen Ort unbedingt einplanen.

7. Die Steilküste am Gnitz
Während viele Urlauber die breiten Sandstrände besuchen, überrascht die Halbinsel Gnitz mit einer ganz anderen Landschaft. Die Steilküste bietet spektakuläre Ausblicke über das Achterwasser und abwechslungsreiche Wanderwege.
Gerade bei Sonnenuntergang entstehen hier beeindruckende Panoramen.

8. Der Mellenthiner Os
Der Mellenthiner Os ist eine eiszeitlich entstandene Hügelkette und eines der interessantesten Naturgebiete Usedoms. Die Wege führen durch Wälder, Wiesen und kleine Seen und bieten immer wieder schöne Aussichtspunkte.
Für Wanderer und Radfahrer gehört die Region zu den abwechslungsreichsten der Insel.

9. Rankwitz und der kleine Hafen
Der Hafen von Rankwitz wirkt fast wie aus einer anderen Zeit. Fischerboote, kleine Cafés und der Blick über das Achterwasser sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Wer regionale Fischgerichte liebt oder einfach einen ruhigen Nachmittag verbringen möchte, ist hier genau richtig.

10. Sonnenaufgang an der Krumminer Wiek
Während viele Urlauber den Sonnenuntergang an der Ostsee suchen, erleben Frühaufsteher an der Krumminer Wiek einen ganz besonderen Moment. Wenn Nebelschwaden über dem Wasser liegen und die ersten Sonnenstrahlen das Schilf golden färben, zeigt sich Usedom von seiner stillsten Seite.
Ein perfekter Start in den Urlaubstag.

Warum das Achterland die besondere Seite Usedoms ist
Viele Besucher konzentrieren sich auf die bekannten Ostseebäder. Doch gerade das Achterland begeistert mit seiner Ruhe, abwechslungsreichen Natur und zahlreichen kleinen Entdeckungen. Die Wege sind kürzer, die Landschaft ursprünglicher und viele Orte wirken selbst in der Hauptsaison angenehm entspannt.

Vom Gutshaus Krummin aus erreichen Sie viele dieser Ausflugsziele innerhalb weniger Minuten mit dem Fahrrad oder Auto. So verbinden Sie erholsame Tage in historischem Ambiente mit den schönsten Natur- und Kulturerlebnissen der Insel.

Unser Tipp
Nehmen Sie sich bewusst Zeit, auch die weniger bekannten Ecken Usedoms kennenzulernen. Oft sind es gerade die kleinen Häfen, versteckten Badestege und stillen Aussichtspunkte, die lange in Erinnerung bleiben – und den besonderen Charme der Insel ausmachen.

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